Theater Mathilde Westend

Theresa Hanich schafft es mit ihrem Werk unser konventionelles Denken über die Ehe ins Wanken zu bringen und dennoch nicht zu verurteilen. Ihr Stück „Als hätte das was mit Liebe zu tun“ hinterlässt einen Koffer voller Fragen, die den Zuschauer weit über den Theaterabend hinaus begleiten und vollbringt damit genau das, was Theater im besten Falle bewirken kann. Flora Roenneberg auf Bayern2 Kulturleben

Theresa Hanich hat mit “Als hätte das was mit Liebe” zu tun ein flottes, ausgewogenes, auch lustiges und nachdenkliches Zwei-Personen-Stück geschrieben. Hier treten Elisabeth Rass als Hanna und Christina Matschoß als Suna in einer sehr herzlichen und warmen Atmosphäre gegen- und miteinander an. Eigentlich sind sie sehr innig verbunden, doch diese Ehe-Sache, die bringt kurz eine Unwucht in ihre Beziehung.  (…) Schnuckelig ist es in diesem Theaterchen, gleichzeitig professionell. Und da die Plätze rar, die Produktionen aber charmant sind, sind die Karten immer schnell vergriffen. Yvonne Poppek in der Süddeutschen Zeitung

In Anlehnung an “Das Ende der Ehe” von Emilia Roig hat sich Theresa Hanich intensiv mit dem Thema befasst und sich mit Elisabeth Rass und Christina Matschoß zwei großartige Frauen unterschiedlicher Generationen an Bord geholt. Diese liefern sich in rosaroter Mini-Küche ein unerbittliches Wortduell über die patriarchale Institution. Mindestens ebenso spannend wie das Dilemma der Figuren ist ihr Verhältnis als Mutter und Tochter zueinander. Trotz gegensätzlicher Positionen teilen sie Zweifel, Hoffnungen und Sehnsüchte – und stellen sich derselben Frage: Was hat Ehe eigentlich mit Liebe zu tun? Anna Beke im Münchner Merkur

Der inszenierenden Autorin Theresa Hanich geht es in erster Linie um die Dialoge, die Argumente, die Elisabeth Rass und Christina Matschoß überzeugend aufeinanderprallen lassen. (…) In einer detailreich eingerichteten Küche treten die beiden in den Clinch und finden im Laufe ihrer Diskussionen näher zusammen. Nebenbei lässt Theresa Hanich gewitzt, weil ganz alltäglich ihre beiden Schauspielrinnen in der Küche herumhantieren. Michael Stadler in der AZ

Berührend nahe, weil Theresa Hanich als Marie und Florian Hackspiel als Jerome feinfühlig die emphatischen Satelliten um Michka spielen. Und weil Elisabeth Rass ihre Michka mit einer großen emotionalen Bandbreite ausstattet. Scharf ironisch kann Michka sein, störrisch, aber auch mädchenhaft leicht, warmherzig, zum Mitteilen verzweifelt. Dies alles direkt vor dem Publikum zu zeigen, mit Blicken, die oft ins Innere gehen, ist wunderbar konzentriertes Schauspiel. (…) Wer große Emotionen auf den großen Bühnen vermisst, bekommt sie hier, im kleinsten Theater der Stadt. Danke dafür.“ Abendzeitung München

Theresa Hanich hat mit ihrer Crew auf 15 Quadratmeter ein feines, kleines und präzises Kammerspiel gezaubert, dessen Wirkung riesengroß ist und lange nachhallt.” TZ + Münchner Merkur

Mit der rührenden Interpretation des generationsübergreifenden Dramas beweist das kleine Team, dass große Geschichten über Dankbarkeit, Liebe und Verlust auch auf winziger Bühne funktionieren und berühren.” Süddeutsche Zeitung